Digital Skills

Ergänzung des Kooperationsgremiums für digitale Lehre (DiLe) zur Orientierungshilfe BFH

Das vorliegende Dokument ergänzt die Orientierungshilfe der BFH (KI-basierte Schreibtools in der Lehre – ChatGPT im Fokus) und dient als weitere Handreichung zum Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) in der Lehre. Dieses Dokument wurde verfasst vom Kooperationsgremium für digitale Lehre (DiLe), einem Team vom Spezialist*innen für digitale Lehre in den Departementen der BFH. Die DiLe-Ansprechperson für dein Departement findest du hier auf MyBFH.   https://virtuelleakademie.ch/wp-content/uploads/2024/07/2024_07_22_KI-in-der-Lehre_Ergaenzung_DiLe.pdf   Lizenz: „Ergänzung des Kooperationsgremiums für digitale Lehre (DiLe) zur Orientierungshilfe BFH“ wurde erstellt vom Kooperationsgremium Digitale Lehre / BFH,  Juli 2024, und ist lizenziert unter CC BY 4.0 International.

22. Juli, 2024|

Präsentationen bewerten mit dem Moodle-Plugin „Verbal Feedback“

Funktionen und Möglichkeiten Das Verbal Feedback Plugin in Moodle ist ein wertvolles Werkzeug für Lehrende zur systematischen Bewertung von mündlichen Präsentationen. Es ermöglicht mehreren Lehrenden gleichzeitig, Präsentationen zu beurteilen und bietet dabei eine große Auswahl an konfigurierbaren Kriterienkatalogen, für die auch verschiedene Vorlagen erstellt werden können. Dabei können die Gewichtungen flexibel angepasst werden, indem Punkte weggelassen oder auf 0% gesetzt werden. Ein zusätzliches Highlight ist die Möglichkeit, Textbausteine für Feedback in die vorgesehenen Felder einzufügen, die später bearbeitet werden können. Die Bewertungen mehrerer Lehrender werden dabei zusammengeführt und als Mittelwert dargestellt. Zudem können private Kommentare vergeben werden, die nur für [...]

11. Juli, 2024|

Maschinelle Übersetzung nutzen

Von Übersetzungsqualität bis Datenschutz: Eine neue Policy gibt allen Mitarbeiter*innen und Student*innen der BFH Orientierung bei der Nutzung von maschinellen Übersetzungen. In Punkto Übersetzungsqualität erweist sich DeepL als besonders geeignet.  In den vergangenen Jahren hat die auf künstlicher Intelligenz basierende maschinelle Übersetzung (machine translation, MT) grosse Fortschritte gemacht. Als mehrsprachige Hochschule mit einem strategischen Schwerpunkt auf der Digitalisierung wollen wir diese Möglichkeiten nun auch umfassend nutzen. Hilfestellung für die Nutzung von Machine Translation Welche Art Texte eignen sich für die Übersetzung mit MT, welche eher nicht? Sollte man Passagen mit personenbezogenen Daten vor der Eingabe ins Tool anonymisieren? Muss ich [...]

23. April, 2024|

E-Accessibility

Beschreibung/Definition Der Begriff E-Accessibility (deutsch: digitale Barrierefreiheit) ist ein Teilbereich der digitalen Teilhabe. Das Ziel von E-Accessibility ist, dass digitale Produkte und Dienstleistungen, wie beispielsweise eine Lernumgebung, von jeder Person genutzt werden können. Menschen mit Behinderung sollen auf elektronische Informationen zugreifen können und Websites und Apps sollen mit den Hilfsmitteln, die Menschen mit Behinderungen verwenden, einwandfrei funktionieren. Von barrierefreiem Design profitieren alle, denn dieses hängt eng mit allgemeiner Benutzer*innenfreundlichkeit zusammen. Beide zielen auf eine intuitive Bedienung ab. Digitale Barrierefreiheit ist eine Grundvoraussetzung für digitale Teilhabe. Beispiel Lehre Durch den Einsatz des Moodleblocks "Barrierefreiheit prüfen" können Hürden und Barrieren in einem [...]

28. Februar, 2024|

Netiquette  

Beschreibung/Definition Der Begriff Netiquette umfasst Regeln für die Kommunikation in der digitalen Umgebung. Dazu gehören Verhaltensnormen, Nutzung digitaler Technologien und Interaktion. Kommunikationsstrategien werden an das jeweilige Zielpublikum in der digitalen Umgebung angepasst, wobei die (kulturelle sowie generationale) Vielfalt mitberücksichtigt wird. Neben Themen wie Höflichkeit, Sprache oder Lesbarkeit betrifft dies auch den praktischen Umgang mit digitalen Medien und somit Aspekte wie Barrierefreiheit, Datenschutz, Privatsphäre, Sicherheit sowie rechtliche Regelungen (zum Beispiel Urheberrecht, Nutzungsbedingungen und AGBs). Beispiel Lehre Eine Netiquette wird oft in synchronen Lernszenarien (zum Beispiel Vorlesung) oder Sitzungen eingesetzt. Regeln können beispielsweise sein, dass man vor der Veranstaltung Audio und Kamera [...]

28. Februar, 2024|

Digital Identity

Beschreibung/Definition Die digitale Identität ist das digitale Pendant zur von den Behörden physisch ausgestellten Identitätskarte. Anhand der Identität lassen sich Personen eindeutig identifizieren, wobei reale Personen durch die digitale Identität in der virtuellen Welt repräsentiert werden. Überall dort, wo wir uns anmelden (z.B. Social Media), besitzen wir eine digitale Identität. Bei der digitalen Identität handelt es sich um die Gesamtheit an Informationen über eine Person in digitaler Form. Dazu gehört beispielsweise der Benutzer*innenname, die Mailadresse aber auch Informationen wie getätigte Käufe, Posts und Likes via Social Media Profil, Suchverläufe oder der geografische Standort. Beispiel Lehre Lehrende können die Studierende im [...]

28. Februar, 2024|

Wissensmanagement

Beschreibung/Definition Unter Wissensmanagement wird der systematische und transparente Umgang mit dem vorhandenen Wissen verstanden. Angestrebt wird eine Kultur der Offenheit und des Teilens und somit ein Wissensmanagement, das gewährleistet, dass jede*r Zugriff auf vorhandenes Wissen hat und dadurch schlussendlich die Effizienz der alltäglichen Arbeit gesichert ist. Müller (2022) unterscheidet zwischen vier Schalen des Wissensmanagements. Innerste Schale (Individuum): Persönliches Wissensmanagement individueller Mitarbeitenden. Dazu gehört bspw. das Ablegen, Archivieren und Löschen von Dateien; Suchkompetenz; Umgang mit der E-Mail-Flut sowie das Management vom eigenen Netzwerk. Zweite Schale (Team): Wissensteilung zwischen den Teammitgliedern. Exklusives Wissen wird durch Teamarbeit verhindert. Dazu ist eine Kultur der [...]

28. Februar, 2024|

Digitale Teilhabe

Beschreibung/Definition Mit Hilfe der digitalen Teilhabe wird gewährleistet, dass alle Lernenden, auch solche mit besonderen Bedürfnissen, Zugang zu den Lernressourcen und -aktivitäten haben. (Digitale) Erwartungen, Fähigkeiten, Vorkenntnisse und Missverständnisse der Lernenden werden in der Lehre berücksichtigt sowie kontextbezogene, physische oder kognitive Einschränkungen bei der Mediennutzung mitbedacht. Dazu benötigt es einen gleichberechtigten Zugang zu den passenden digitalen Medien und Ressourcen. Zudem erfordert es eine sorgfältige Auswahl und Anwendung einer digitalen pädagogischen Strategie, die dem Kontext der Lernenden entspricht. Ausserdem werden die Lernenden mit besonderen Bedürfnissen mithilfe einer barrierefreie Gestaltung der Lehre beziehungsweise dem Einsatz von digitalen Medien und Strategien unterstützt. Beispiel [...]

28. Februar, 2024|

Digital skills

Beschreibung/Definition Digital Skills beziehen sich auf die Fähigkeiten, digitale Technologien zu nutzen, um spezifische Aufgaben auszuführen. Digital Skills fokussieren somit in erster Linie darauf "wofür" und "wie" digitale Technologien genutzt werden können. Obwohl Digital Skills und digitale Kompetenzen im deutschen und englischen Sprachgebrauch oft als Synonyme verwendet werden, sollten Digital Skills eher als Teil der digitalen Kompetenzen verstanden werden, welche die Gesamtheit der Fähigkeiten, Kenntnisse und Einstellungen beschreiben, die für den sicheren, kritischen und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Technologien erforderlich sind. Literatur Bali, M. ( 3. Februar 2016). Knowing the Difference Between Digital Skills and Digital Literacies, and Teaching Both. [...]

28. Februar, 2024|

Digitale Kompetenz

Beschreibung/Definition Digitale Kompetenzen, im englischen Sprachraum oft als "Digital Literacy" bezeichnet, umfassen die Gesamtheit der Kenntnisse, Fähigkeiten und Einstellungen, die für den sicheren, kritischen und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Technologien erforderlich sind. Digitale Kompetenzen gehören zu den Schlüsselkompetenzen, die für das Lernen, Arbeiten und die aktive Teilnahme an der Gesellschaft wesentlich sind. Gemäss dem Europäischen Referenzrahmen für die Digitale Kompetenzen (DigComp) resultieren fünf Kompetenzbereiche, mit welchen sich digitale Kompetenzen umschreiben lassen: Informations- und Datenkompetenz Kommunikation und Kooperation Entwicklung und Erstellung von digitalen Inhalten Sicherheit und Datenschutz Problemlösung Beispiel Lehre Eine Lehrperson des Departements Gesundheit erstellt mithilfe von Powerpoint eine Präsentation [...]

28. Februar, 2024|
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