Das Theorie-Praxis-Verhältnis in der Sozialen Arbeit

Das Substantiv ‚Praxis’ 1 kommt aus dem Griechischen und bedeutet Tun, Handeln (Praxis, 2007, S. 698). Seit dem 17. Jahrhundert ist das Fremdwort in der deutschen Sprache belegt und wurde ursprünglich im Sinne von Tätigkeit, Berufsausübung, Verfahrensart verwendet (Engelke, 1992, S. 70). Darunter können die Art und das Ergebnis „richtigen Handelns als Eingriff in gegebene Zustände“ (Praxis, 2011, S. 523) verstanden werden. ‚Praxis’ wird bereits seit dem 18. Jahrhundert in einer spezifischen Dualität zum Begriff ‚Theorie’ verwendet. Während ‚Praxis‘ die Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit und der daraus abgeleiteten Erfahrung bedeutet, meint ‚Theorie‘ hingegen Zuschauen, Beobachten und wissenschaftliche Erkenntnis. In der Theorie wird die Rolle des Beobachters eingenommen, der Distanz zur Praxis und zum eigentlichen Tun hat (Engelke, 1992, S. 70; Praxis, 1993, S. 1039; Theorie, 1993, S. 1429).

Wie ein Blick in die Bedeutungswörterbücher zeigt, lässt sich mit ‚Praxis‘ vor allem Handeln in Verbindung bringen, während es bei ‚Theorie‘ eher um Erkennen bzw. Wissen geht. Erweitern wir diesen Blick auf die Soziale Arbeit, so lässt sich diese grundsätzliche Differenz auch in den Institutionen der Praxis, als Handlungsorte, und Institutionen der Theorie, als Orte der Wissensproduktion, aufzeigen – und damit wären wir bereits bei einer der Kernproblematiken angelangt, die im Folgenden näher erörtert wird: nämlich bei der Schwierigkeit, die sich für die Profession der Sozialen Arbeit ergibt, wenn Praxis und Theorie an unterschiedlichen Orten ‚stattfinden’.


HANDLUNGSFELDER ALS ORTE DER PRAXIS DER SOZIALEN ARBEIT

Wie bestimmt man die «Praxis»?

Wenn von ‚Praxis der Sozialen Arbeit’ gesprochen wird, liefern die verschiedenen Handlungsfelder einen möglichen Zugang, diese zu systematisieren. Dieser Erklärungsansatz hat den Vorteil, relativ unproblematisch und pragmatisch zu sein: Einerseits können die Handlungsfelder trotz Heterogenität verständlich beschrieben werden und andererseits können Beispiele von Institutionen der unterschiedlichen Handlungsfelder angegeben werden. Konkret kann unter den Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit alles verstanden werden, was beruflich oder ehrenamtlich an sozialen Dienstleistungen für Einzelpersonen oder kleinere und grössere Gruppen (Familie, Gemeinwesen) erbracht wird. Eine entsprechende Systematisierung könnte folgendermassen aussehen (Papenkort, 2007, S. 30 ff.)2:

  • ergänzende Handlungsfelder für spezifische Zielgruppen (zum Beispiel Jugendarbeit oder Familienarbeit),
  • unterstützende (ambulant oder teilstationär) oder ersetzende (stationär) Handlungsfelder für bestimmte Zielgruppen (zum Beispiel Heime für Kinder und Jugendliche, Frauenhäuser oder Familienberatungsstellen),
  • unterstützende oder ersetzende Handlungsfelder, unterschieden nach den sozialen Problemen, die sie adressieren (zum Beispiel Wohnungslosenhilfe oder Suchthilfe),
  • Unterscheidung der Handlungsfelder nach deren Grad an Autonomie von anderen sozialen Systemen (zum Beispiel Spitalsozialarbeit als Handlungsfeld mit wenig Autonomie vom dominierenden System Gesundheit),
  • Klassifizierung nach der Tätigkeit des jeweiligen Handlungsfeldes (zum Beispiel die Tätigkeit ‚Beratung‘ im Gegensatz zu ‚Begleitung‘).

Wie die beispielhaft dargestellte Systematisierung der Handlungsfelder verdeutlicht, wird eine solche der Komplexität der Praxis der Sozialen Arbeit nie wirklich gerecht. Natürlich hilft die Beschreibung der Handlungsfelder dabei, besser zu verstehen, was darin geleistet wird, aber sobald man sich an eine Systematisierung aller Handlungsfelder macht, wird klar, dass ein Handlungsfeld immer durch mehrere Aspekte charakterisiert wird und daher selten in nur eine Kategorie passt. Eben solche Charakterisierungsmerkmale von Handlungsfeldern können der Auftrag der Organisation, die Klientinnen- oder Klientengruppe, die rechtlichen Rahmenbedingungen, die politischen Einflussdimensionen, der Stand der Profession innerhalb des Handlungsfelds oder die Art des methodischen Handelns sein. Anstelle einer Systematisierung in unterschiedliche Handlungsfelder kann die Praxis also auch anhand verschiedener Charakterisierungsmerkmale reflektiert werden.


WAS BEDEUTET «THEORIE» IN DER SOZIALEN ARBEIT?

Theorie kennen, um Praxis zu verstehen

In welches Verhältnis Praxis und Theorie zueinander gesetzt werden, ist häufig Gegenstand der Theorien Sozialer Arbeit. Sie bestimmen explizit oder zum Teil eher implizit, was die Praxis der Sozialen Arbeit charakterisiert und was eine Theorie der Sozialen Arbeit leisten soll. Anders ausgedrückt: Es ist ein wesentliches Element der Theoriebildung, die Bestimmung von Theorie und Praxis vorzunehmen und sie zueinander ins Verhältnis zu setzen.

Wenn von Theorien der Sozialen Arbeit gesprochen wird, ist die Unterscheidung zwischen ‚Theorie aus der’ und ‚Theorie über die’ Soziale Arbeit wichtig (Engelke, Borrmann & Spatscheck, 2009a, S. 329). Die ‚Theorie über die Soziale Arbeit’ bedeutet „Theorien der Sozialen Arbeit im engeren Sinn“ (Füssenhäuser, 2011, S. 1646). Sie leisten einen Beitrag zur Klärung des Gegenstands und der Funktion der Sozialen Arbeit als Disziplin und setzen sich mit der Sozialen Arbeit im Vergleich zu anderen wissenschaftlichen Disziplinen, der 

Gesellschaft und der professionellen Praxis auseinander (ebd.). ‚Theorien aus der Sozialen Arbeit’ beziehen sich im Gegensatz zu ‚Theorien über die Soziale Arbeit’ auf das Handeln innerhalb der Praxisfelder. Sie fokussieren auf den Standpunkt der Professionellen in unterschiedlichen Fallkontexten und zielen darauf ab, die Komplexität innerhalb sozialer Problemlagen zu reduzieren, damit einerseits Handlungsfähigkeit hergestellt werden kann, andererseits der Einzelfall mit seinen spezifischen Anforderungen nicht aus dem Blickfeld gerät (Füssenhäuser, 2011, S. 1647). Sie weisen ein etwas tieferes Abstraktionsniveau auf, das nahe beim methodischen Handeln verortet werden kann und damit auch eher die Praxis der Sozialen Arbeit betrifft, während in ‚Theorien über die Soziale Arbeit‘ eher ein metatheoretischer Blick auf die Soziale Arbeit insgesamt und deren Gegenstand geworfen wird.


WAS BEDEUTET DAS VERHÄLTNIS VON THEORIE UND PRAXIS FÜR DIE SOZIALE ARBEIT?

Ein polares Spannungsfeld

Einleitend wurde auf die Grunddifferenz von Praxis als Handeln und Theorie als Erkennen/Wissen hingewiesen. Für die Soziale Arbeit lassen sich über diese grundsätzliche Differenz hinaus Positionen beschreiben, die von einem gewissen hierarchischen Verhältnis von Praxis und Theorie ausgehen. In Tabelle 1 werden, der Darstellung Engelkes (1992) folgend, die unterschiedlichen Grundpositionen kurz beschrieben:

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Tabelle 1: Verhältnisbestimmungen von Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit. In Anlehnung an: Engelke, 1992, S. 73 ff. und Engelke, Borrmann & Spatscheck, 2009b, S. 222 ff.


WAS BEDEUTET EIN DIFFERENZORIENTIERTES ABER NICHT HIERARCHISCHES VERHÄLTNIS VON THEORIE UND PRAXIS?

Der systemische Zugang einer Verhältnisbestimmung

Wendet man sich von einem hierarchischen Verständnis des Verhältnisses von Theorie und Praxis ab, liefert ein systemischer Blick darauf weitere, analytische Anhaltspunkte: Aus einer systemtheoretischen Perspektive stellt die Praxis das Teilsystem dar, in dem unter Zeit- und Entscheidungsdruck in Zusammenarbeit mit Klientinnen und Klienten gehandelt werden muss. Die Bewältigung konkreter, berufspraktischer Aufgaben, zum Beispiel das Führen von Gesprächen oder das Schreiben von Berichten und die konkrete Hilfe und Orientierung an bereits Bekanntem, stehen in der Praxis im Zentrum (Schulze-Krüdener & Homfeldt, 2002, S. 90 f.). Die Theorie ist im Gegensatz zur Erkenntnis neuen Zusammenhängen und der Begründung von Zusammenhängen verpflichtet (ebd.). So wird oftmals nicht in Praxisorganisationen der Sozialen Arbeit geforscht, sondern eher im Rahmen der Ausbildungsstätten, also an den Fachhochschulen und Universitäten. Nicht zuletzt besteht die Differenz zwischen Theorie und Praxis darin, dass sie nicht zur gleichen Zeit, am gleichen Ort stattfinden (ebd.). Theorie und Praxis finden in unterschiedlichen Institutionen statt. Das Verhältnis von Theorie und Praxis zueinander hat nichts Technisches, das entsprechend bestimmter mechanischer Grundsätze funktioniert. Deshalb gehen Schulze-Krüdener und Homfeldt nicht davon aus, dass Theorie (aus Institutionen der Lehre und Forschung) direkt in Institutionen der Praxis übertragen werden kann (ebd., S. 113). 

Aufgrund der Eigenlogik des Praxissystems wird systemintern entschieden, welche theoretischen Erkenntnisse für die Praxis relevant sind und der Funktionserfüllung dienen (ebd., S. 115). Praxis bedeutet nach diesem Verständnis die Gesamtheit sämtlicher Institutionen, die direkt oder indirekt Klientenarbeit verrichten. Damit rücken wir wieder in die Nähe des Versuchs, die Praxis über deren Handlungsfelder zu verstehen. Schulze-Krüdener und Homfeldt (2002, S. 90) betonen in ihren Erläuterungen zu Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit die zwar nichthierarchische, aber qualitative Differenz der beiden Bereiche. Sie gehen wie andere Autorinnen und Autoren (vgl. Hosemann, 2011; Merten, 2002) von zwei eigenständigen Teilsystemen aus, die sich in ihren sozialen, zeitlichen und sachlichen Funktionen unterscheiden. Hosemann bezeichnet Theorie und Praxis als gleichwertige, aber unterschiedliche Bereiche, die sich über Sprache, Wahrnehmungsprozesse und Entscheidungen wechselseitig beeinflussen (Hosemann, 2011, S. 904). Während Theorien nach ihrem Erklärungspotenzial und ihrer Wahrheit ausgerichtet werden, muss die Praxis nach Entscheidungen, Angemessenheit und Wirksamkeit beurteilt werden (ebd.). Merten stellt in diesem Zusammenhang die allgemeine Frage, ob eine Vermittlungsperspektive von Theorie und Praxis einer generellen Differenzbestimmung aufgrund der ohnehin grossen Andersartigkeit der beiden Bereiche nicht vorzuziehen ist (1997, S. 132).


WELCHE STRUKTURLOGIK HAT DIE PRAXIS UND WELCHE DIE THEORIE?

Zur Andersartigkeit von Wissen in Praxis und Theorie Sozialer Arbeit

Dewe, Ferchhoff, Scherr und Stüwe (2011, S. 27) betonen die Differenz von Theorie und Praxis, vor allem in Bezug auf die unterschiedliche Art von Wissen. Die Strukturlogik von Theorie und Praxis ist grundsätzlich verschieden. Während die Theorie vor allem auf nach wissenschaftlichen Methoden erworbenem Wissen basiert, wird in der Praxis grundsätzlich Erfahrungswissen herangezogen (ebd.). Wenn Dewe et al. in diesem Zusammenhang von (beruflichem) Erfahrungswissen sprechen, setzen sie dieses nicht mit Alltagswissen gleich. Erfahrungswissen in diesem Sinne bezeichnet das Wissen, das in der Berufspraxis, teilweise auf der Basis wissenschaftlichen Wissens, und zwar in Form von Regeln und Standards, teilweise auf Kenntnissen von Einzelfällen und der Kompetenz von Verstehen und Verständigen, von allen Berufsleuten akkumuliert wird (ebd., S. 33). Dieses Erfahrungswissen zeigt sich im berufspraktischen Können. Engelke unterscheidet aufgrund der unterschiedlichen Beschaffenheit ebenfalls wissenschaftliches Wissen von Berufswissen. Er betont dabei, dass Begriffe, auch Alltagsbegriffe, in der Wissenschaft eingegrenzt und in einem engen, spezifischen Sinn verwendet werden (Engelke, 1992, S. 27). Im Berufswissen hingegen werden wissenschaftliche Inhalte und Alltagswissen vor dem Hintergrund von 

Tradition und Erfahrung kombiniert und immer wieder neu ausgebildet wie auch verändert (ebd., S. 28). Der direkte Transfer der Theorie in die Praxis ist aufgrund der unterschiedlichen Wissensformen also nicht möglich. Die Umwandlung muss als eine Art Übersetzungsleistung von den Professionellen der Sozialen Arbeit erfolgen (Dewe et al., 2011, S. 34). Professionelles Handeln zeichnet sich durch Verstehen des (Einzel-)Falles aus und theoretische Erkenntnisse können nicht ohne Weiteres entsprechend eines verkürzenden, technischen Verständnisses auf den Einzelfall übertragen werden (ebd.). Es wird dabei die Wichtigkeit des Dialogs und der Beziehungsarbeit betont: „Formen des Sprechens kennzeichnen Zugehörigkeiten zu sozialen Gruppen und wer als Sozialpädagoge die Sprache seiner Klientel nicht spricht, markiert sofort seine lebenspraktische Distanz zu denen, die er z.B. beraten will.“ (ebd., S. 36) In der Praxis werden demnach fachliches Wissen und berufspraktisches Können verbunden (ebd., S. 38). Dewe und Otto weisen darauf hin, dass die Differenz von Theorie und Praxis nicht anhand unterschiedlich hoher Erkenntnisse gemacht werden darf. Es handelt sich bei der Andersartigkeit vor allem um unterschiedliche Perspektiven und Einstellungen (Dewe & Otto, 2011, S. 1736).

Birgmeier treibt diesen Gedanken noch weiter voran. Er geht davon aus, dass sich in der Dualität von Theorie und Praxis die grundsätzliche Differenz zwischen Erkennen und Handeln widerspiegelt (2012, S. 76). Die Diskussion über Theorie und Praxis betrachtet er als festen Bestandteil jedes Wissenschaftsverständnisses (ebd., S. 79). Die getrennte Institutionalisierung von Berufs- und Wissenssystemen führt er auf die grundsätzliche Unterscheidbarkeit von Theorie und Praxis zurück. Theorie und Praxis repräsentieren zwei Ausschnitte gesellschaftlichen Handelns (ebd., S. 77), wobei ‚Praxis’ der Begriff für die Tätigkeit von Menschen ist, mit denen sie auf ihre Umgebung einwirken und ihr Leben gestalten (ebd., S. 79). Damit meint er nicht explizit die Praxis der Sozialen Arbeit, sondern grunsätzlich alle Formen von Praxis als Teil Berufs- und Professioinssystemen. Theorie und Praxis vollziehen sich in unterschiedlichen Systemen und verfolgen unterschiedliche Ziele mit jeweils anderen Methoden. Auch die nötigen Kompetenzen sind für beide Bereiche anders (ebd., S. 90).

Für Praktiker und Praktikerinnen sowie für Studierende der Sozialen Arbeit ist es also herausfordernd, Theorie und Praxis miteinander in Beziehung zu setzen. Die Vermittlung von Theorie und Praxis ist eine Kunst – trotz des grossen Einflusses beider Wissenssysteme aufeinander. Dementsprechend braucht man zunächst Gelegenheiten, um mit den Verhältnisbestimmungen von Theorie und Praxis vertraut zu werden, um den Transfer zu üben und in einen (sinnstiftenden) Zusammenhang zu bringen. Während die klassischen Professionen, zum Beispiel Medizin, Recht und Theologie, über einen spezifisch ausformulierten, „wissenschaftlichen Bezugspunkt verfügen und hierüber fachlich ausbuchstabierte Praxisanleitungen finden, stehen den in den Handlungsfeldern der modernen sozialpädagogischen Arbeit professionell Engagierten weder anerkannte, kollektive, generalisierte disziplinäre Wissensressourcen noch ethisch-normative Zeichen- und Bewertungssysteme  

und keine Netzwerke von vorstrukturierten Handlungsfolien und institutionell gebundenen Regeln abrufbar bereit, die die beruflichen Handlungen und subjektiven Habitualisierungen steuern und berufstypisch kanalisieren“ (Thole & Cloos, 2000, S. 535 ff.) Das bedeutet, das Professionelle der Sozialen Arbeit, wenn sie theoretisches Wissen auf praktisches Handeln transferieren, auf sich alleine gestellt sind. Es liegt in der Verantwortung der Professionellen, wie Theorie operationalisiert und für die Praxis nutzbar gemacht wird. Das hat einerseits mit der Andersartigkeit der verschiedenen Handlungsfelder der Sozialen Arbeit zu tun, die eine einheitliche Praxis und die Einigung auf professionelle Standards erschwert, und andererseits mit den individuellen Situationen der Nutzerinnen und Nutzer von Angeboten der Sozialen Arbeit. Damit wird deutlich, dass an die Professionalität der Fachkräfte der Sozialen Arbeit hohe Anforderungen gestellt werden.


Literaturangaben

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Birgmeier, Bernd. (2012). Soziale Arbeit als Wissenschaft – Band1: Entwicklungslinien 1990 bis 2000. Wiesbaden: VS Verlag.

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Dewe, Bernd & Otto, Hans-Uwe. (2011). Wissenschaftstheorie. In Hans-Uwe Otto & Hans Thiersch (Hrsg.), Handbuch Soziale Arbeit – Grundlagen der Sozialarbeit und Sozialpädagogik (4., völlig neu überarb. Aufl., S. 1735–1747). München und Basel: Ernst Reinhardt.
5 / 2015, Signatur: OA 905.

Dewe, Bernd, Ferchhoff, Wilfried, Scherr, Albert & Stüwe, Gerd. (2011). Professionelles Handeln – Soziale Arbeit im Spannungsfeld zwischen Theorie und Praxis (4. Aufl.). Weinheim und München: Juventa.

Engelke, Ernst. (1992). Soziale Arbeit als Wissenschaft – Eine Orientierung. Freiburg i. B.: Lambertus.

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Engelke, Ernst, Borrmann, Stefan & Spatscheck, Christian. (2009). Die Wissenschaft Soziale Arbeit – Werdegang und Grundlagen (3. Aufl.). Freiburg i. B.: Lambertus.

Füssenhäuser, Cornelia. (2011). Theoriekonstruktion und Positionen der Sozialen Arbeit. In Hans-Uwe Otto & Hans Thiersch (Hrsg.), Handbuch Soziale Arbeit – Grundlagen der Sozialarbeit und Sozialpädagogik (4., völlig neu überarb. Aufl., S. 1646–1660). München und Basel: Ernst Reinhardt.

Hochuli Freund, Ursula & Stotz, Walter. (2011). Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit – Ein methodenintegratives Lehrbuch. Stuttgart: Kohlhammer.

Homfeldt, Hans Günther & Schulze-Krüdener, Jörgen (Hrsg.). (2003). Handlungsfelder der Sozialen Arbeit (S. 14–35). Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.

Hosemann, Wilfried. (2011). Theorie-Praxis-Verhältnis. In Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge (Hrsg.), Fachlexikon der sozialen Arbeit (7. Aufl., S. 904–905). Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft.

Lessenich, Stephan (1996). Soziale Arbeit als wissenschaftliche Praxis und als praktische Wissenschaft. Neue Praxis, 96(3), 245–252.

Merten, Roland. (1997). Autonomie der sozialen Arbeit: Zur Funktionsbestimmung als Disziplin und Profession. München: Juventa.

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Papenkort, Ulrich. (2007). Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit. In Wolfgang Feuerhelm (Hrsg.), Taschenlexikon der Sozialarbeit und Sozialpädagogik (5., völlig neu bearb. Aufl., S. 30–32). Wiebelsheim: Quelle & Meyer.

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Alfred Kröner. Praxis. (2011). In Werner Fuchs-Heinritz, Daniela Klimke, Rüdiger Lautmann, Otthein Rammstedt, Urs Stäheli, Christoph Weischer & Hanns Wienold (Hrsg.), Lexikon zur Soziologie (5., überarb. Aufl., S. 523). Wiesbaden: VS Verlag.

Schulze-Krüdener, Jörgen & Homfeldt, Hans Günther. (2002). Mehr Wissen – mehr Können? Zur Professionalität der Fachkräfte der Sozialen Arbeit zwischen Ausbildung, Wissenschaft und Praxis. In Hans Günther Homfeldt, Roland Merten & Jörgen Schulze-Krüdener (Hrsg.), Mehr Wissen – mehr Können? Soziale Arbeit als Disziplin und Profession (Bd. 5, S. 88–124). Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.

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Thole, Werner & Cloos, Peter. (2000). Soziale Arbeit als professionelle Dienstleistung. Siegried Müller, Heinz Sünker u. a. (Hrsg.), Soziale Arbeit zwischen Politik und Dienstleistung (S. 535-556). Neuwied: Luchterhand.

  1. Der Zugang zur Praxis der Sozialen Arbeit über deren Handlungsfelder wird von verschiedenen Autorinnen und Autoren gewählt (vgl. Chassé & von Wensierski, 2008; Hochuli Freund & Stotz, 2011; Homfeldt & Schulze-Krüdener [Hrsg.], 2003; Papenkort, 2007). Die Systematisierung der Praxisfelder variiert dabei je nach Autorenschaft.
  2. Papenkort verwendet in seiner Systematisierung den Begriff ‚Arbeitsfelder‘. Er ist im vorliegenden Verständnis synonym zum Begriff ‚Handlungsfelder‘ zu verstehen. Da der Begriff ‚Handlungsfelder‘ öfter Verwendung findet, wird diesem hier der Vorzug gegeben.

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